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Thomas Tunsch: Mangel an Museumsknoten: Vernetzungsfähigkeit einer Gedächtnisorganisation / Lack of museum nodes: Networking ability of a memory organization

EVA Berlin 2019

Kurzlink: http://bit.ly/museumsknoten

Präsentation (deutsch): http://bit.ly/museumsknotenDE

PDF: http://bit.ly/museumsknotenPDF

Publikation (Druck):

Mangel an Museumsknoten: Vernetzungsfähigkeit einer Gedächtnisorganisation. In: EVA Berlin 2019: elektronische Medien & Kunst, Kultur, Historie; Konferenzband; die 26. Berliner Veranstaltung der Internationalen EVA-Serie Electronic Media and Visual Arts; 7. - 8. November 2019, Kunstgewerbemuseum am Kulturforum Potsdamer Platz, Berlin / eine Kooperation zwischen den Staatlichen Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz u. dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. - Institut für Optische Sensorsysteme, S. 111-117. Berlin: Staatliche Museen zu Berlin und Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. - Institut für Optische Sensorsysteme, 2019, ISBN 978-3-88609-835-4.

Stichwörter: ausstellung, CIDOC-CRM, collaboration, digitalisierung, digitale geisteswissenschaften, forschung, islamische kunst, kulturerbe, museum, open data, open definition, provenienz, semantic web, standards, vernetzung, web 2.0, wikidata, wikipedia

Keywords: exhibition, CIDOC-CRM, collaboration, digitization, digital humanities, islamic art, cultural heritage, research, museum, open data, open definition, provenance, semantic web, standards, networking, web 2.0, wikidata, wikipedia

Konferenzschwerpunkt: Nachweisstrategien: Digital Asset Management, Dokumentationsformate und Metadatenstandards

Vorschlag (CfP) Edit

„Vernetzung“ und „networking“ sind Wörter, deren Beliebtheit gegenüber den älteren „Zusammenarbeit“ und „Kooperation“ offensichtlich zunimmt. Diese sprachliche Entwicklung spiegelt unter anderem die drastische Erweiterung von Verbindungen[1] zwischen Daten und Informationen wider, die das World Wide Web durch Hypertext[2] ermöglicht hat.

Das semantische Netz[3] bietet dem WWW gegenüber eine qualitative Steigerung, indem das „manuelle“ Verknüpfen und Auswerten durch „maschinelles“ ersetzt werden kann. Der aktuelle Stand bei der Digitalisierung von Museumsobjekten zeigt, dass diese Möglichkeit vor allem für umfangreiche Sammlungen unabdingbar ist, wenn qualitativ hochwertige Informationen über das kulturelle Erbe in der öffentlichen Wahrnehmung auch zukünftig eine wichtige Rolle spielen sollen.

„Quod non est in actis non est in mundo“ – was nicht in den Akten ist, ist nicht in der Welt – könnte heute abgewandelt werden in: was nicht im Netz ist, wird nicht mehr oder verzerrt (Problem der gelben Dienstmagd mit Milchkrug)[4] wahrgenommen. Für Museen als Gedächtnisorganisationen wäre dies eine fatale Perspektive. Anhand ausgewählter praktischer Beispiele sollen die Vernetzungsfähigkeit von Museen betrachtet und Wege zur kollaborativen Nutzung bereits vorhandener Normdaten und angewandter semantischer Strukturen skizziert werden.

Die Vernetzung mit Normdaten und etablierten Daten- und Informationsstrukturen ermöglicht nicht nur die Anwendung neuer Forschungsmethoden der digitalen Geisteswissenschaften, sondern erlaubt auch die automatisierte Prüfung der Plausibilität von Aussagen anhand der zugrundeliegenden semantischen Modelle und kann so einen wichtigen Beitrag zur Einbindung in ein Vertrauensnetz leisten.

Zusammenfassung / Abstract Edit

Kurzfassung / short version Edit

„Vernetzung“ und „networking“ sind Wörter, deren Beliebtheit gegenüber den älteren „Zusammenarbeit“ und „Kooperation“ zunimmt. Dies spiegelt unter anderem die drastische Erweiterung von Verbindungen zwischen Daten und Informationen wider, die das World Wide Web durch Hypertext ermöglicht hat.

Das semantische Netz bietet dem WWW gegenüber eine qualitative Steigerung, indem das „manuelle“ Verknüpfen und Auswerten durch „maschinelles“ ersetzt werden kann. Der aktuelle Stand bei der Digitalisierung von Museumsobjekten zeigt, dass dies vor allem für umfangreiche Sammlungen unabdingbar ist. Anhand ausgewählter praktischer Beispiele sollen die Vernetzungsfähigkeit von Museen betrachtet und Wege zur kollaborativen Nutzung bereits vorhandener Normdaten und angewandter semantischer Strukturen skizziert werden.

Die Vernetzung mit Normdaten und etablierten Daten- und Informationsstrukturen ermöglicht nicht nur die Anwendung neuer Forschungsmethoden der digitalen Geisteswissenschaften, sondern erlaubt auch die automatisierte Prüfung der Plausibilität von Aussagen anhand der zugrundeliegenden semantischen Modelle und kann so einen wichtigen Beitrag zur Einbindung in ein Vertrauensnetz leisten.

The popularity of the word “networking” is obviously increasing in comparison to the older “cooperation”. This change in language reflects, among other things, the drastic expansion of interconnections between data and information that the World Wide Web has made possible using hypertext.

The semantic web offers a qualitative advantage compared to the WWW insofar as “manual” linking and interpretation can be replaced by “machine-based”. The current level of digitization of museum objects shows, that this possibility is essential. Based on selected practical examples, the networkability of museums will be examined and ways for the collaborative use of already existing standardized data and applied semantic structures will be outlined.

Networking with standardized data and well-established data and information structures not only makes it possible to apply new research methods in the digital humanities, but also allows the plausibility of statements to be checked automatically on the basis of the underlying semantic models, thus making an important contribution to integration into a network of trust.

Langfassung / long version Edit

„Vernetzung“ und „networking“ sind Wörter, deren Beliebtheit gegenüber den älteren „Zusammenarbeit“ und „Kooperation“ offensichtlich zunimmt. Diese sprachliche Entwicklung spiegelt unter anderem die drastische Erweiterung von Verbindungen zwischen Daten und Informationen wider, die das World Wide Web durch Hypertext ermöglicht hat.

Das semantische Netz bietet dem WWW gegenüber eine qualitative Steigerung, indem das „manuelle“ Verknüpfen und Auswerten durch „maschinelles“ ersetzt werden kann. Der aktuelle Stand bei der Digitalisierung von Museumsobjekten zeigt, dass diese Möglichkeit vor allem für umfangreiche Sammlungen unabdingbar ist, wenn qualitativ hochwertige Informationen über das kulturelle Erbe in der öffentlichen Wahrnehmung auch zukünftig eine wichtige Rolle spielen sollen.

„Quod non est in actis non est in mundo“ – was nicht in den Akten ist, ist nicht in der Welt – könnte heute abgewandelt werden in: was nicht im Netz ist, wird nicht mehr oder verzerrt wahrgenommen (Problem der gelben Dienstmagd mit Milchkrug). Für Museen als Gedächtnisorganisationen wäre dies eine fatale Perspektive. Anhand ausgewählter praktischer Beispiele sollen die Vernetzungsfähigkeit von Museen betrachtet und Wege zur kollaborativen Nutzung bereits vorhandener Normdaten und angewandter semantischer Strukturen skizziert werden.

Die Vernetzung mit Normdaten und etablierten Daten- und Informationsstrukturen ermöglicht nicht nur die Anwendung neuer Forschungsmethoden der digitalen Geisteswissenschaften, sondern erlaubt auch die automatisierte Prüfung der Plausibilität von Aussagen anhand der zugrundeliegenden semantischen Modelle und kann so einen wichtigen Beitrag zur Einbindung in ein Vertrauensnetz leisten.

The popularity of the word “networking” is obviously increasing in comparison to the older “cooperation”. This change in language reflects, among other things, the drastic expansion of interconnections between data and information that the World Wide Web has made possible using hypertext.

The semantic web offers a qualitative advantage compared to the WWW insofar as “manual” linking and interpretation can be replaced by “machine-based”. The current level of digitization of museum objects shows, that this possibility is essential, especially for large-scale collections, to ensure that high-quality information about cultural heritage will continue to play an important role in public perception in the future.

“Quod non est in actis non est in mundo” – what is not in the files, is not in the world – could today be modified into: what is not in the Web is no longer perceived or is noticed in a distorted way (the problem of the yellow milkmaid). That would be a fatal scenario for museums as memory organizations. Based on selected practical examples, the networkability of museums will be examined and ways for the collaborative use of already existing standardized data and applied semantic structures will be outlined.

Networking with standardized data and well-established data and information structures not only makes it possible to apply new research methods in the digital humanities, but also allows the plausibility of statements to be checked automatically on the basis of the underlying semantic models, thus making an important contribution to integration into a network of trust.

Vernetztes Wissen Edit

„Vernetzung“ und „networking“ sind Wörter, deren Beliebtheit gegenüber den älteren „Zusammenarbeit“ und „Kooperation“ offensichtlich zunimmt. Dies zeichnet sich vor allem seit 1990 im Bereich der gedruckten Bücher deutlich ab, wie die Beispiele „networking“ in englischsprachigen[5] bzw. deutschsprachigen[6] Büchern, ebenso wie „Vernetzung“[7] zeigen. Daraus kann wohl geschlussfolgert werden, dass in den digitalen Medien dieser Trend noch wesentlich stärker wirksam ist. Diese sprachliche Entwicklung spiegelt unter anderem die drastische Erweiterung von Verbindungen[8] zwischen Daten und Informationen wider, die das World Wide Web durch Hypertext[9] ermöglicht hat.

Die durch einfache Verlinkungen entstandenen Wissensnetze sind in ihrer Struktur noch wenig weiterentwickelt als die in der Wissenschaft seit langem etablierte Methode der Verbindung von Informationseinheiten durch Zitate oder Fußnoten. Das semantische Netz[10] hingegen bietet dem WWW gegenüber eine qualitative Steigerung, indem das „manuelle“ Verknüpfen und Auswerten durch „maschinelles“ ersetzt werden kann. Voraussetzung hierfür sind formale begriffliche Strukturen (Ontologien),[11] die mit Hilfe der Beschreibungssprache OWL[12] praktisch umsetzbar sind. Die dadurch entstehenden Verlinkungsstrukturen können komplexe Wissensstrukturen abbilden.

Die stetig wachsenden Daten und Informationen über das kulturelle Erbe sind allerdings bisher nur sehr unzureichend miteinander vernetzt. Dies ist einerseits ein bedeutendes Hemmnis für den Aufbau digitaler Forschungsstrukturen und behindert gleichzeitig die Entwicklung der digitalen Geisteswissenschaften. Andererseits wurde schon vor längerer Zeit festgestellt, dass „der Bereich des kulturellen Erbes zu den wenigen Wissensdomänen (gehört), die bereits eine […] Ontologie vorweisen können.[13] Schließlich zeigt der aktuelle Stand bei der Digitalisierung von Museumsobjekten,[14] dass die semantisch basierte Erschließung vor allem für umfangreiche Sammlungen unabdingbar ist, wenn qualitativ hochwertige Informationen über das kulturelle Erbe in der öffentlichen Wahrnehmung auch zukünftig eine wichtige Rolle spielen sollen.[15]

Museumsobjekte im Vergleich Edit

„Quod non est in actis non est in mundo“ – was nicht in den Akten ist, ist nicht in der Welt – könnte heute abgewandelt werden in: was nicht im Netz ist, wird nicht mehr oder verzerrt wahrgenommen (Problem der gelben Dienstmagd mit Milchkrug).[16] Für Museen als Gedächtnisorganisationen wäre dies eine fatale Perspektive. Mit den globalen Veränderungen von Informations- und Kommunikationsstrukturen würden sie entweder zunehmend von gesellschaftlichen Bereichen abgeschnitten und damit Einflussmöglichkeiten auf die Gestaltung des kulturellen Erbes verlieren, oder die Vermittlung von Museumsinhalten könnte nicht mehr von den Museen selbst gesteuert werden, sondern geriete in die Hände von Organisationen, Institutionen oder Gruppen, die mit kopierten Museumsdaten ihre eigenen Interessen verfolgten.

Das Alleinstellungsmerkmal von Museen sind – auch weitgehend gegenüber den anderen traditionellen Gedächtnisorganisationen – die Museumsobjekte sowie die mit ihnen verbundenen Daten und Informationen. Obwohl Museumswebseiten[17] nicht unbedingt den letzten Stand der Qualität von Vernetzungsstrukturen widerspiegeln müssen, darf man wohl davon ausgehen, dass vor allem international bedeutende Museen bestrebt sein werden, ihre Bestände möglichst aktuell und auf der Höhe der technischen Möglichkeiten zu präsentieren. Anhand ausgewählter praktischer Beispiele sollen im folgenden die Vernetzungsfähigkeit von Museen betrachtet und Wege zur kollaborativen Nutzung bereits vorhandener Normdaten und angewandter semantischer Strukturen skizziert werden.

Museumsknoten 01

Abbildung 1: Aleppo-Zimmer (SMB-digital)

Eines der bedeutendsten Museumsobjekte im Museum für Islamische Kunst in Berlin ist das „Aleppo-Zimmer“. Die Online-Datenbank SMB-digital der Staatlichen Museen zu Berlin vereint die wichtigsten Informationen über die älteste datierte Wandverkleidung dieser Art und zeigt neben einer Gesamtansicht weitere Abbildungen.[18]

Museumsknoten 02

Abbildung 2 Aleppo-Zimmer (museum-digital, Daten aus Wikipedia/Wikidata)

Es fällt auf, dass außer einem „Link zum Versenden“ keine weiteren Verlinkungen zu finden sind. Da das gleiche Objekt auch in museum-digital[19] vertreten ist,[20] bietet sich ein Vergleich an. Dabei wird sichtbar, dass hier u.a. die Personen- und geographischen Daten auf verlinkten Webseiten zusammengeführt wurden. Die geographischen Daten sind zusätzlich mit Inhalten aus Wikipedia-Artikeln angereichert. Der Mehrwert für die Nutzer ist evident: ausgehend vom Museumsobjekt können weitere Informationen unmittelbar erschlossen und – je nach Interesse – die mit seiner Geschichte verbundenen Personen und deren Verknüpfungen verfolgt werden. Auch der Zugang zum Museumsobjekt wird erweitert, denn die Suche nach Isa bin Butrus, dem Auftraggeber des Aleppo-Zimmers, liefert als Ergebnis nicht nur den Link zu einer weiteren namentlich bekannten Person, sondern wiederum zum Aleppo-Zimmer.[21]

In beiden Fällen kann von einer recht sparsamen Anreicherung gesprochen werden, die entsprechend auch nur begrenzte maschinelle Erweiterungen der Museumsknoten zulässt. Das Britische Museum hat sich in seinem Projekt „ResearchSpace“ offensichtlich zu einer anderen Methode entschlossen.[22] [23] Ausgehend von der Referenzontologie CIDOC Conceptual Reference Model (CIDOC-CRM)[24] werden die bereits vorhandenen Daten der Museumsobjekte nicht wie bisher üblich anhand von Metadatenschemata,[25] sondern semantisch strukturiert dargestellt. Dies ermöglicht darüber hinaus die problemlose Verknüpfung mit Wikidata.[26] Damit wird aus den in Wikidata vorhandenen Daten sowie ihren semantischen Verknüpfungen einerseits und den Daten und Verknüpfungen des Britischen Museums über die Museumsobjekte andererseits eine komplexe Datenstruktur, die für den Einsatz digitaler Forschungswerkzeuge geeignet ist.

Museumsknoten 03

Abbildung 3 Aleppo Room Knowledge Graph

Anhand der in Wikidata vorhandenen Daten zum Aleppo-Zimmer lassen sich die Möglichkeiten einer solchen Vorgehensweise demonstrieren. Dabei wird mit „metaphactory“ die gleiche Anwendung genutzt wie vom Britischen Museum.[27]

Aus den derzeit 19 verfügbaren „Eigenschaften“ (properties) kann man eine Auswahl treffen und zu diesen Entitäten können wiederum Eigenschaften ausgewählt werden. Die Informationsbeziehungen sind beliebig erweiterbar. Da den Entitäten in Wikidata in der Regel entsprechende Artikel in Wikipedia zugeordnet sind und diese Links zu weiteren Informationseinheiten enthalten, ermöglicht diese Form der Darstellung den übersichtlichen und flexiblen Zugang zu großen Informationsmengen.

Museumsknoten 04

Abbildung 4 Fragment einer Schale, die von Phokion J. Tanos gekauft wurde

Vor allem der kollaborative Charakter von Wikidata eröffnet der inter- und transdisziplinären Zusammenarbeit neue Möglichkeiten, z.B. auf dem Gebiet der Provenienzforschung. So war Phokion J. Tanos[28] [29]ein Kunst- und Antiquitätenhändler in Kairo, der unter anderem beim wechselvollen Schicksal der Nag-Hammadi-Schriften eine Rolle spielte.[30] Doch auch im Museum für Islamische Kunst in Berlin befindet sich fatimidische Keramik, die sich einst in seinem Besitz befand.[31] Da frühchristliche Texte zu einem anderen Forschungsgebiet gehören als islamische Keramik, werden erst durch die Verknüpfung von Wissensbereichen Informationen für die Provenienzforschung auf eine andere Art und Weise – wie hier über Personen – zugänglich.

Museumsknoten 05

Abbildung 5 Ḥusain Ṯanāʾī Mašhadī Knowledge Graph

Abschließend sei auch kurz auf den Aspekt der sprachlichen Barrieren verwiesen. So zeigt die Visualisierung der Informationen in Wikidata über den Dichter Ḥusain Ḥakīm Ṯanāʾī Mašhadī[32] bereits eine Fülle von interessanten Aspekten zu seiner Person. Bisher existieren aber nur zwei Wikipedia-Artikel in persischer Sprache und in Deutsch.[33] Das astronomisch-astrologische Gedicht von Ṯanāʾī Mašhadī, das sich auf der indischen Weltkarte (I. 39/68) im Museum für Islamische Kunst befindet, ist bisher nicht aus anderen Quellen bekannt.[34] Mit einer Veröffentlichung des Gedichts in einem Wikipedia-Artikel über die indische Weltkarte erhöhten sich die Chancen, dass auch persischsprachigen Forschern diese Informationen leichter zugänglich werden.

Die Beispiele der Projekte Wikidata und ResearchSpace lassen deutlich den kollaborativen Charakter dieses methodischen und strukturellen Ansatzes erkennen. Mit „British Museum person-institution (P1711)“ in Wikidata[35] werden die beiden Projekte überdies miteinander verbunden. Die Bereitschaft einer der bedeutendsten Museumsorganisationen, ihre internen Daten mit den Wikimedia-Projekten zu verknüpfen und damit das semantische Netz um qualitativ hochwertiges Wissen über kulturelles Erbe zu bereichern, kann als Antwort auf über 10 Jahre alte Forderungen[36] und ihre Wiederholung[37] nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie sollte beim gegenwärtigen Stand von lediglich zwölf Linked-Open-Data-Datenbeständen[38] mit Museumsbezug[39] möglichst bald Anregung und Beispiel zur Nachahmung werden.

Museumsknoten für den Informationsraum Edit

Der bisherige Mangel an Museumsknoten für den Informationsraum „kulturelles Erbe“[40] hat nicht nur Folgen für die Zugänglichkeit und Verfügbarkeit von Museumsdaten für die allgemeine Öffentlichkeit. Er behindert auch den fruchtbaren Austausch mit naturwissenschaftlichen Disziplinen, in denen die Bereitstellung von Forschungsdaten als Linked Open Data in vielen Bereichen bereits üblich ist.[41] Schließlich können digitale Forschungswerkzeuge und -methoden, die auf der Maschinenlesbarkeit großer Datenbestände beruhen, ohne entsprechende Datenstrukturen in der Museumsforschung nur eingeschränkt oder gar nicht genutzt werden. Gerade Methoden, die auf dem Semantic Web basieren, bieten aber neue Perspektiven für die geisteswissenschaftliche Forschung und damit auch für die Forschung in Museen.[42]

Daraus ergeben sich einige Schlussfolgerungen:

  1. Gedächtnisorganisationen können ihre Aufgaben ohne vernetztes Wissen immer weniger und in schlechterer Qualität erfüllen. Die Vernetzung mit Normdaten und etablierten Daten- und Informationsstrukturen ermöglicht nicht nur die Anwendung neuer Forschungsmethoden der digitalen Geisteswissenschaften, sondern erlaubt auch die automatisierte Prüfung der Plausibilität von Aussagen anhand der zugrundeliegenden semantischen Modelle und kann so einen wichtigen Beitrag zur Einbindung in ein Vertrauensnetz (digital peer review) leisten.
  2. Vor allem der Vernetzung mit anderen Gedächtnisorganisationen sollte hohe Priorität eingeräumt werden, da Archivalien, publizierte Texte in Bibliotheken und Museumsobjekte über das CIDOC-CRM standardisiert erschlossen werden können. Traditionelle Dokumentations- und Vermittlungsmethoden wie beispielsweise gedruckte Kataloge sind dabei ebenso Ressourcenverschwendung wie isolierte Datensammlungen, deren Nutzung bestimmten Experten vorbehalten bleibt.
  3. Auf die bisherige „einfache“ Digitalisierung, bei der lediglich digitale Repräsentationen von analogem Material erstellt werden,[43] müssen qualitativ weiter entwickelte Stufen der Digitalisierung folgen, die maschinenlesbare und freie Daten (Open Access)[44] liefern.
  4. Digitalisierungsstrategien, die lediglich die Museumsaufgaben des Ausstellens und Vermittelns berücksichtigen, führen bei gleichzeitiger Knappheit personeller und finanzieller Ressourcen auf den Irrweg der Kommerzialisierung und des Eventmuseums. Ähnliche Folgen kann die Vernachlässigung der Interessen von – potentiell weltweiten – online-Nutzern der digitalen Angebote haben, wenn nur die Zahl der Besucher traditioneller Ausstellungen als Maßstab für die inhaltliche Orientierung der Museumsarbeit gilt.
  5. Im Zeitalter der digitalen Revolution dürfen Museen sich selbst nicht auf die Rolle von Wunderkammern beschränken, die das sowieso interessierte Publikum mit Ausstellungen als Heilthumsweisung[45] beglücken. Vielmehr sollte die Museumsforschung mit Hilfe der Methoden und Werkzeuge der digitalen Geisteswissenschaften ihren Beitrag zur Pflege eines lebendigen kulturellen Erbes leisten.

Vernetztes und dadurch spannendes Wissen kann Museen sowohl zu Orten vielfältiger Begegnungen werden lassen als auch zu Kompetenzzentren in einem vielgestaltigen Informationstraum weiterentwickeln.

Danksagung Edit

Für anregende Diskussionen und Hinweise danke ich Herrn Frank von Hagel (http://www.isni.org/0000000024032454), für die Unterstützung bei den Recherchen zu Ṯanāʾī Mašhadī bin ich Herrn Hassan Ghaseminejad Raeini (http://d-nb.info/gnd/1191727467) sehr dankbar.

Lizenz Edit

Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-SA 4.0)

https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Literatur Edit

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museum-digital. „Aleppo-Zimmer (museum-digital)“. Zugegriffen 17. Oktober 2019. https://smb.museum-digital.de/index.php?t=objekt&oges=132527&navlang=de.

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SMB-digital. „Fragment einer Schale (I. 43/64.81)“. Zugegriffen 17. Oktober 2019. http://www.smb-digital.de/eMuseumPlus?service=ExternalInterface&module=collection&objectId=1521825&viewType=detailView.

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Walkowski, Niels-Oliver. „Semantic Web Techniken im explorativ geisteswissenschaftlichen Forschungskontext“. In Digitale Wissenschaft: Stand und Entwicklung digital vernetzter Forschung in Deutschland (Beiträge der Tagung, 20./21. September 2010, Köln), herausgegeben von Silke Schomburg, Claus Leggewie, Henning Lobin, und Cornelius Puschmann, 2. ergänzte., 27–32. Köln: Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz), 2011. https://www.academia.edu/1452464/Die_Digitalisierung_des_Verstehens.

„Web Ontology Language“. In Wikipedia, Die freie Enzyklopädie, 24. April 2019. https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Web_Ontology_Language&oldid=187869898.

Weitkamp, Jana. „Wissenschaftskultur im Wandel? Die Rolle von Open Access im digitalen Zeitalter“. In Digitales Kulturerbe : Bewahrung und Zugänglichkeit in der wissenschaftlichen Praxis, herausgegeben von Caroline Y. Robertson-Von Trotha und Ralf H. Schneider, 195–213. Kulturelle Überlieferung - Digital 2. Karlsruhe: KIT Scientific Publishing, 2015. https://doi.org/10.5445/KSP/1000044869.

„Wikidata“. In Wikipedia, Die freie Enzyklopädie, 30. September 2019. https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikidata&oldid=192746464.

Einzelnachweise Edit

  1. Vernetzung
  2. Hypertext
  3. Semantisches_Netz
  4. https://web.archive.org/web/20181120022322/https://pro.europeana.eu/post/the-problem-of-the-yellow-milkmaid; https://web.archive.org/web/20180106201332/https://blog.okfn.org/2012/09/17/the-revenge-of-the-yellow-milkmaid-cultural-heritage-institutions-open-up-dataset-of-20m-items/
  5. „Ngram Viewer: Networking (English)“, Google Books, zugegriffen 17. Oktober 2019, https://books.google.com/ngrams/graph?content=networking%2Ccooperation%2Ccollaboration&case_insensitive=on&year_start=1920&year_end=2008&corpus=15&smoothing=3&share=&direct_url=t4%3B%2Cnetworking%3B%2Cc0%3B%2Cs0%3B%3Bnetworking%3B%2Cc0%3B%3BNetworking%3B%2Cc0%3B%3BNETWORKING%3B%2Cc0%3B.t4%3B%2Ccooperation%3B%2Cc0%3B%2Cs0%3B%3Bcooperation%3B%2Cc0%3B%3BCooperation%3B%2Cc0%3B%3BCOOPERATION%3B%2Cc0%3B.t4%3B%2Ccollaboration%3B%2Cc0%3B%2Cs0%3B%3Bcollaboration%3B%2Cc0%3B%3BCollaboration%3B%2Cc0.
  6. „Ngram Viewer: Networking (Deutsch)“, Google Books, zugegriffen 17. Oktober 2019, https://books.google.com/ngrams/graph?content=networking%2Ccooperation%2Ccollaboration&case_insensitive=on&year_start=1920&year_end=2008&corpus=20&smoothing=3&share=&direct_url=t4%3B%2Cnetworking%3B%2Cc0%3B%2Cs0%3B%3BNetworking%3B%2Cc0%3B%3Bnetworking%3B%2Cc0%3B.t4%3B%2Ccooperation%3B%2Cc0%3B%2Cs0%3B%3BCooperation%3B%2Cc0%3B%3Bcooperation%3B%2Cc0%3B.t4%3B%2Ccollaboration%3B%2Cc0%3B%2Cs0%3B%3Bcollaboration%3B%2Cc0%3B%3BCollaboration%3B%2Cc0.
  7. „Ngram Viewer: Vernetzung (Deutsch)“, Google Books, zugegriffen 17. Oktober 2019, https://books.google.com/ngrams/graph?content=Vernetzung%2CKooperation%2CZusammenarbeit%2CKollaboration&year_start=1920&year_end=2008&corpus=20&smoothing=3&share=&direct_url=t1%3B%2CVernetzung%3B%2Cc0%3B.t1%3B%2CKooperation%3B%2Cc0%3B.t1%3B%2CZusammenarbeit%3B%2Cc0%3B.t1%3B%2CKollaboration%3B%2Cc0.
  8. „Vernetzung“, in Wikipedia, Die freie Enzyklopädie, 11. September 2019, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Vernetzung&oldid=192158277.
  9. „Hypertext“, in Wikipedia, Die freie Enzyklopädie, 19. September 2019, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hypertext&oldid=192392304.
  10. „Semantisches Netz“, in Wikipedia, Die freie Enzyklopädie, 2. Oktober 2019, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Semantisches_Netz&oldid=192787452.
  11. „Ontologie (Informatik)“, in Wikipedia, Die freie Enzyklopädie, 21. Mai 2019, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ontologie_(Informatik)&oldid=188813335.
  12. „Web Ontology Language“, in Wikipedia, Die freie Enzyklopädie, 24. April 2019, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Web_Ontology_Language&oldid=187869898.
  13. Georg Hohmann, „Die Anwendung von Ontologien zur Wissensrepräsentation und -kommunikation im Bereich des kulturellen Erbes“, in Digitale Wissenschaft: Stand und Entwicklung digital vernetzter Forschung in Deutschland (Beiträge der Tagung, 20./21. September 2010, Köln), hg. von Silke Schomburg u. a., 2. ergänzte (Köln: Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz), 2011), 33–39, https://www.academia.edu/1452464/Die_Digitalisierung_des_Verstehens. S. 36
  14. vgl. Lisa Klaffki, Stefan Schmunk, und Thomas Stäcker, „Stand der Kulturgutdigitalisierung in Deutschland: Eine Analyse und Handlungsvorschläge des DARIAH-DE Stakeholdergremiums “Wissenschaftliche Sammlungen”“, DARIAH-DE Working Papers, GOEDOC - Dokumenten- und Publikationsserver der Georg-August-Universität Göttingen, 26 (2018), http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:7-dariah-2018-1-3. S. 10-12, 26f.
  15. vgl. Georg Hohmann und Mark Fichtner, „Chancen und Herausforderungen in der praktischen Anwendung von Ontologien für das Kulturerbe“, in Digitales Kulturerbe : Bewahrung und Zugänglichkeit in der wissenschaftlichen Praxis, hg. von Caroline Y. Robertson-Von Trotha und Ralf H. Schneider, Kulturelle Überlieferung - Digital 2 (Karlsruhe: KIT Scientific Publishing, 2015), 115–28, https://doi.org/10.5445/KSP/1000044869.
  16. vgl. Harry Verwayen, „The Problem of the Yellow Milkmaid: A Business Model Perspective on Open Metadata (Europeana Whitepaper 2)“, 28. November 2011, https://web.archive.org/web/20181120022322/https://pro.europeana.eu/post/the-problem-of-the-yellow-milkmaid. Sam Leon, „The Revenge of the Yellow Milkmaid: Cultural Heritage Institutions Open up Dataset of 20m+ Items“, Open Knowledge Foundation Blog, 17. September 2012, https://web.archive.org/web/20180106201332/https://blog.okfn.org/2012/09/17/the-revenge-of-the-yellow-milkmaid-cultural-heritage-institutions-open-up-dataset-of-20m-items/.
  17. vgl. Thomas Tunsch, „Museum mit Aussicht: Qualität von Museumswebseiten“, Dokumentation, MuseumsWiki, 2016, http://museums.wikia.com/wiki/Qualit%C3%A4t_von_Museumswebseiten.
  18. „Aleppo-Zimmer (I. 2862)“, SMB-digital, zugegriffen 17. Oktober 2019, http://www.smb-digital.de/eMuseumPlus?service=ExternalInterface&module=collection&objectId=1528427&viewType=detailView.
  19. „museum-digital“, in Wikipedia, Die freie Enzyklopädie, 2. Juli 2019, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Museum-digital&oldid=190061223.
  20. „Aleppo-Zimmer (museum-digital)“, museum-digital, zugegriffen 17. Oktober 2019, https://smb.museum-digital.de/index.php?t=objekt&oges=132527&navlang=de.
  21. „Isa bin Butrus“, museum-digital, zugegriffen 17. Oktober 2019, https://smb.museum-digital.de/index.php?t=people&id=56433.
  22. „ResearchSpace“, British Museum, 2017, https://web.archive.org/web/20181027204321/https:/www.britishmuseum.org/research/research_projects/all_current_projects/researchspace.aspx.
  23. „Cultural Heritage“, metaphacts, zugegriffen 17. Oktober 2019, https://web.archive.org/web/20190530095808/https://www.metaphacts.com/application-areas/cultural-heritage.
  24. „Das CIDOC Conceptual Reference Model“, in: Hohmann, „Die Anwendung von Ontologien zur Wissensrepräsentation und -kommunikation im Bereich des kulturellen Erbes“. S. 120-124
  25. vgl. „Wissensrepräsentation und -kommunikation mit Metadatenschemata“, Hohmann. S. 33-35
  26. „Wikidata“, in Wikipedia, Die freie Enzyklopädie, 30. September 2019, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikidata&oldid=192746464.
  27. „Aleppo Room“, metaphactory, zugegriffen 17. Oktober 2019, https://wikidata.metaphacts.com/resource/wd:Q1240477.
  28. „Phokion J. Tanos“, in Wikipedia, Die Freie Enzyklopädie, 4. April 2019, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Phokion_J._Tanos&oldid=187233646.
  29. „Phokion J. Tanos (Q62085800)“, Wikidata, zugegriffen 19. Juli 2019, https://www.wikidata.org/wiki/Q62085800.
  30. vgl. „Phokion J. Tanos (metaphactory)“, metaphactory, zugegriffen 17. Oktober 2019, https://wikidata.metaphacts.com/resource/wd:Q62085800.
  31. „Fragment einer Schale (I. 43/64.81)“, SMB-digital, zugegriffen 17. Oktober 2019, http://www.smb-digital.de/eMuseumPlus?service=ExternalInterface&module=collection&objectId=1521825&viewType=detailView.
  32. „Ḥusain Ḥakīm Ṯanāʾī Mašhadī“, metaphactory, zugegriffen 17. Oktober 2019, https://wikidata.metaphacts.com/resource/wd:Q49650233.
  33. „Ḥusain Ṯanāʾī Mašhadī“, in Wikipedia, Die freie Enzyklopädie, 12. September 2019, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=%E1%B8%A4usain_%E1%B9%AEan%C4%81%CA%BE%C4%AB_Ma%C5%A1had%C4%AB&oldid=192201234.
  34. Elke Niewöhner, „Ein astronomisch-astrologisches Gedicht des persischen Dichters Ḥusain Ḥakīm Ṯanāʾī Mašhadī auf der Berliner Indischen Weltkarte“, Der Islam 96, Nr. 1 (2019): 121–57. S. 121
  35. „British Museum Person-Institution“, zugegriffen 23. Juli 2019, https://www.wikidata.org/wiki/Property:P1711.
  36. vgl. Thomas Tunsch, „Museum Documentation and Wikipedia.de: Possibilities, Opportunities and Advantages for Scholars and Museums“, in Museums and the Web 2007: Proceedings, hg. von J. Trant und D. Bearman (Museums and the Web, Toronto: Archives & Museum Informatics, 2007), http://www.archimuse.com/mw2007/papers/tunsch/tunsch.html.
  37. Lori Byrd Phillips und Dominic McDevitt-Parks, „Historians in Wikipedia: Building and Open, Collaborative History“, Perspectives on History, The Newsmagazine of the American Historical Association, 1. Dezember 2012, https://www.historians.org/publications-and-directories/perspectives-on-history/december-2012/historians-in-wikipedia-building-an-open-collaborative-history.
  38. „Linked Open Data“, in Wikipedia, Die Freie Enzyklopädie, 10. Juli 2019, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Linked_Open_Data&oldid=190292734.
  39. „Search: museum“, The Linked Open Data Cloud, zugegriffen 12. September 2019, https://lod-cloud.net/datasets?search=museum.
  40. vgl. Vom Objektraum zum Informationsraum, Thomas Tunsch, „Museum x.0: Digitale Zukunft oder Brennholzverleih?“, in EVA Berlin 2018: elektronische Medien & Kunst, Kultur, Historie; Konferenzband; die 25. Berliner Veranstaltung der Internationalen EVA-Serie Electronic Media and Visual Arts; 7. - 9. November 2018, Kunstgewerbemuseum am Kulturforum Potsdamer Platz, Berlin / eine Kooperation zwischen den Staatlichen Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz u. dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. - Institut für Optische Sensorsysteme (EVA 2018 Berlin, Berlin: Staatliche Museen zu Berlin und Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. - Institut für Optische Sensorsysteme, 2018), 307–19, http://museums.wikia.com/wiki/Museum_x.0.
  41. vgl. Heinz Pampel, „Open Access: Von der Zugänglichkeit zur Nachnutzung“, in Digitale Wissenschaft: Stand und Entwicklung digital vernetzter Forschung in Deutschland (Beiträge der Tagung, 20./21. September 2010, Köln), hg. von Silke Schomburg u. a., 2. ergänzte (Köln: Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz), 2011), 181–85, https://www.academia.edu/1452464/Die_Digitalisierung_des_Verstehens. S. 182f.
  42. Niels-Oliver Walkowski, „Semantic Web Techniken im explorativ geisteswissenschaftlichen Forschungskontext“, in Digitale Wissenschaft: Stand und Entwicklung digital vernetzter Forschung in Deutschland (Beiträge der Tagung, 20./21. September 2010, Köln), hg. von Silke Schomburg u. a., 2. ergänzte (Köln: Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz), 2011), 27–32, https://www.academia.edu/1452464/Die_Digitalisierung_des_Verstehens. S. 29
  43. Klaffki, Schmunk, und Stäcker, „Stand der Kulturgutdigitalisierung in Deutschland“. S. 18-23
  44. vgl. Jana Weitkamp, „Wissenschaftskultur im Wandel? Die Rolle von Open Access im digitalen Zeitalter“, in Digitales Kulturerbe : Bewahrung und Zugänglichkeit in der wissenschaftlichen Praxis, hg. von Caroline Y. Robertson-Von Trotha und Ralf H. Schneider, Kulturelle Überlieferung - Digital 2 (Karlsruhe: KIT Scientific Publishing, 2015), 195–213, https://doi.org/10.5445/KSP/1000044869.
  45. „Heiltumsweisung“, in Wikipedia, Die Freie Enzyklopädie, 8. Februar 2019, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Heiltumsweisung&oldid=185488132.
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